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Schwarzes & Braunes Bergschaf / Barbados Haarschafe

 
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Barbados Haarschafe Verwertung & Qualität

Die Vorzüge der Barbados-Schafe sind vielschichtig. Trotz ihrer tropischen Herkunft haben sie die Schafe relativ gut an unser Klima angepasst. Als echtes Haarschaf bieten die Barbados Schafe den Vorteil des eigenständigen periodischen Haarwechsels ohne zusätzlichen Aufwand des Halters. Die Tiere sind ruhig und eignen sich sowohl für die Koppel- als auch nach Angewöhnung für die Hütehaltung.

Die Resistenz der Barbados Schafe gegen innere Parasiten kann aus Erfahrung nicht bestätigt werden, demnach sind turnusgemäße Behandlungen unumgänglich. Ebenfalls ist die Klauenpflege wie bei anderen Schafen auch Voraussetzung für gesunde kräftige Tiere. Außenparasiten wurden bisher nicht festgestellt, Grund dafür ist offenbar das gerade während der warmen Jahreszeit sehr kurze gut gefettete Fell.

Weitere Positivs sind das schmackhafte, fettarme Fleisch, die Frühreife, asaisonaler Östrozyklus, Fruchtbarkeit, Werfabstand von nur 8 Mon. und sehr gute Aufzuchtergebnisse.

Verwertung der Barbados Schafe:

Trotz der vielen guten Eigenschaften hat sich das Barbados Schaf bisher bei uns nicht durchsetzen können. Das liegt weniger am Bekanntheitsgrad der Rasse als an den wohl nicht „ marktfähigen“ Schlachtkörpern und dem langsameren Wachstum der Lämmer.

Nicht „marktfähig“ bedeutet in diesem Fall, dass Bock- Lämmer mit 9 Monaten ohne Turbomast lebend lediglich 30 – 40 kg auf die Waage bringen und die Ausbildung der einzelnen Partien nicht den Klassifizierungsanforderungen entspricht.

Dafür ist das Fleisch der Barbados Schafe wegen des geringen Fettgehaltes -- Fett macht den Geschmack -- auch überjährig nicht vom Fleisch des halbjährigen Lammes zu unterscheiden. Barbados Schafe liefern erstklassiges, fettarmes, feinfasriges, kräftig rotes Fleisch mit dezentem Wildaroma ohne jeglichen Lanolingeschmack.

Es gilt als Spezialität, ( ähnlich dem Schnuckenfleisch ) für die “haute Cousin“ und eignet sich für Zubereitungen in verschiedene Geschmacksrichtungen, ohne den typischen Lammfleischgeschmack und Lammfleischgeruch, somit auch für fruchtig süße Soßen. Im Gegensatz zu normalem Lamm- und Schaffleisch veredelt es auch kalte Platten und Fleischsalate.

Zum Grillen ist es eigentlich zu schade, wer es aber trotzdem probieren möchte wird über den feinen Geschmack positiv erfreut sein.

Von der Wirtschaftlichkeit her kann das Barbados Schaf mit anderen Landschafrassen fast mithalten. Dazu trägt nicht nur der geringere Energie- und Futterbedarf, das Entfallen der Schur, sondern auch das bessere Produktionsergebnis je Mutterschaf und bei Direktvermarktung der bessere Schlachtpreis je kg Karkassengewicht bei.

Bei den Barbados Schafen fehlt jeglicher Preisdruck durch Billigstimporte.

Das Fleisch der Barbados Schafe bleibt vorerst wegen des knappen Angebotes eine rare Delikatesse für den Gourmet.

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